Aufbewahrungsort München, Archiv des Erzbistums München und Freising, ohne Sign. [verschollen]
Fragment 1 Doppelblatt
Beschreibstoff Pergament
Inhalt Hartmann von Aue: 'Iwein' (N)
Blattgröße nicht feststellbar (Westermayer: "octav")
Schriftraum nicht feststellbar
Spaltenzahl 2
Zeilenzahl 22
Versgestaltung Verse abgesetzt
Entstehungszeit 13./14. Jh. (Henrici S. 386); Anfang 14. Jh. (Westermayer)
Schreibsprache ostobd. (Klein S. 152)
Abbildung ---
Literatur
  • Georg Westermayer, Ein Fragment des Iwein, in: ZfdA 28 (1884), S. 259 (mit Teilabdruck). [online]
  • Emil Henrici, Die Handschriften von Hartmanns Iwein, in: Zeitschrift für deutsche Philologie 17 (1885), S. 385-389, 438, hier S. 386 (Nr. 12). [online]
  • Hansjürgen Linke, Epische Strukturen in der Dichtung Hartmanns von Aue. Untersuchungen zur Formkritik, Werkstruktur und Vortragsgliederung, München 1968, S. 178 (Nr. 45).
  • Ludwig Wolff (Bearb.), Iwein. Eine Erzählung von Hartmann von Aue, hg. von G. F. Benecke und K. Lachmann. Siebente Ausgabe, Bd. 2: Handschriftenübersicht, Anmerkungen und Lesarten, Berlin 1968, S. 5f.
  • Lambertus Okken, Hartmann von Aue, "Iwein". Ausgewählte Abbildungen und Materialien zur handschriftlichen Überlieferung (Litterae 24), Göppingen 1974, S. XIIf.
  • Thomas Klein, Ermittlung, Darstellung und Deutung von Verbreitungstypen in der Handschriftenüberlieferung mittelhochdeutscher Epik, in: Deutsche Handschriften 1100-1400. Oxforder Kolloquium 1985, hg. von Volker Honemann und Nigel F. Palmer, Tübingen 1988, S. 110-167, hier S. 152.
Archivbeschreibung ---
Ergänzender Hinweis Laut Mitteilung von Diözesanarchivar Prälat Dr. S. Benker vom 14.4.1987 ist das Fragment aufgrund der unpräzisen Angaben bei Westermayer nicht auffindbar. Möglicherweise gehört es zu den Beständen, die im 2. Weltkrieg nicht ausgelagert wurden und verbrannt sind.
  Juni 2001