Aufbewahrungsort St. Florian, Stiftsbibl., Cod. XI 276
Codex 146 Blätter [s.u. Ergänzender Hinweis (1)]
Beschreibstoff Papier
Inhalt 'Christophorus' (Verslegende B) (A) [Bl. 1r-35v]  [s.u. Ergänzender Hinweis (2)]
Gebet (Prosa) [Bl. 37r-54r]
Heinrich Seuse: 'Büchlein der ewigen Weisheit' [Bl. 57r-146r]
Blattgröße 200 x 145 mm
Schriftraum ca. 170 x 90 mm [Bl. 1-35]
ca. 145 x 105 mm [Bl. 37-146]
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 28 [Bl. 1r-35v]
20-21 [Bl. 37r-54r]
26-27 [Bl. 57r-146r]
Versgestaltung Verse der Reimlegende abgesetzt
Besonderheiten Die drei Texte stammen von drei verschiedenen Schreibern
Entstehungszeit 15. Jh. (Czerny S. 114); ob der erste Teil mit der 'Christophorus'-Legende tatsächlich (wie Hoffmann und Schönbach angeben) noch aus dem 14. Jh. stammt, bedarf der Überprüfung.
Schreibsprache (mittel)bair. (Hofmann S. 178)
Abbildung ---
Literatur
  • Anzeige altdeutscher Gedichte: 1. Leben des h. Christophorus, in: Anzeiger für Kunde der teutschen Vorzeit 8 (1839), Sp. 590f. (mit Textproben). [online] [BSB online]
  • Heinrich Hoffmann, Altdeutsche Handschriften, in: Altdeutsche Blätter 2 (1840; Nachdruck Hildesheim/New York 1978), S. 82-97, hier S. 94 (Nr. XI). [online]
  • Albin Czerny, Die Handschriften der Stiftsbibliothek St. Florian, Linz 1871, S. 114. [online]
  • Anton Schönbach, Sanct Christophorus, in: ZfdA 17 (1874), S. 85-141, hier S. 136. [online]
  • Karl Bihlmeyer (Hg.), Heinrich Seuse, Deutsche Schriften, Stuttgart 1907 (Nachdruck Frankfurt a.M. 1961), S. 14*. [online]
  • Georg Hofmann, Seuses Werke in deutschsprachigen Handschriften des späten Mittelalters, in: Fuldaer Geschichtsblätter 45 (1969), S. 113-206, hier S. 178 (Nr. 424).
  • Hans-Friedrich Rosenfeld, 'Christophorus', in: 2VL 1 (1978), Sp. 1230-1234 + 2VL 11 (2004), Sp. 326, hier Bd. 1, Sp. 1232 [dort irrtümlich als 'Christophorus A' bezeichnet].
  • Fritz Peter Knapp, Die Literatur des Spätmittelalters in den Ländern Österreich, Steiermark, Kärnten, Salzburg und Tirol von 1273 bis 1439, II. Halbband: Die Literatur zur Zeit der habsburgischen Herzöge von Rudolf IV. bis Albrecht V. (1358-1439) (Geschichte der Literatur in Österreich 2,2), Graz 2004, S. 331.
Archivbeschreibung Richard Newald (1922) 4 Bll.
Ergänzender Hinweis (1) Möglicherweise bestand die Handschrift ursprünglich aus zwei Teilen (Bl. 1-36 und Bl. 37-146); Hoffmann und Schönbach, die die Handschrift vermutlich nicht im Original benutzt haben, behandeln nur den ersten Teil der Handschrift und geben als Umfang "35 Blätter" an.
(2) Der Handschriftencensus bezeichnet die beiden Christophoruslegenden-Fassungen A und B nach Schönbach (und nicht nach Rosenfeld, der u.a. im 2VL die Benennungen der beiden Fassungen verwechselt hat).
  Juni 2015

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