Hinweise zum Aufbau und zur Benutzung der Beschreibungen und der Suchfunktion

Die Beschreibungen folgen einem festen Schema. Vermerkt werden in jeweils eigenen Informationsfeldern:

Hinweise zur Suchfunktion

Die Suchfunktion ermöglicht es dem Benutzer, den im Repertorium erfaßten Bestand an Handschriften des 13. und 14. Jahrhunderts (nicht aber den übrigen Bestand der 'Marburger Repertorien'!) nach bestimmten Merkmalen und Merkmalkombinationen zu durchsuchen.

Die Kategorien können beliebig ausgewählt und kombiniert werden. Die Kategorienfelder Entstehungszeit, Schreibsprachen, Blattgröße, Schriftraum, Zeilenzahl sind schematisiert.

Über die Kategorie Sprache können alle Handschriften des Bestands aufgefunden werden, in denen neben deutschen auch selbständige lateinische Texte enthalten sind. Nicht erfaßt werden gemischtsprachige Texte und lateinische Einsprengsel wie Rubriken u.ä.

Die Kategorienfelder Blattgröße und Schriftraum erlauben nur die Frage nach Dimensionen, die nach oben oder nach unten signifikant von der großen Masse des Bestands abweichen.

Das Kategorienfeld Schreibsprache erfaßt alle in der Beschreibung erwähnten Dialektmerkmale, also auch die Hinweise auf Dialektrelikte aus der Vorlage (Beispiel: die Frage nach "Oberdeutsch" führt auch auf Handschriften, deren Schreibsprache als "mitteldeutsch nach oberdeutscher Vorlage" gekennzeichnet ist).

Die Freitextsuche nach Autor/Werk erlaubt die Eingabe von Suchbegriffen sowohl in Form von Einzelwörtern als auch in Form von Phrasen; auch der Ausschluß von Suchbegriffen ist möglich, indem ein Minuszeichen vor den auszuschließenden Begriff gesetzt wird (Beispiel: die Suche nach Hartmann von Aue -Gregorius führt auf alle bisher erfaßten Handschriften des Bestands mit Werken von Hartmann von Aue mit Ausnahme derer, die von Hartmanns Werken den Gregorius enthalten). Bei der Phrasen-Suche ist die Phrase in Anführungszeichen einzuschließen (Beispiel: "Hartmann von Aue"). Ausdrücklich sei darauf hingewiesen, daß die Suchfunktion des Repertoriums kein geeignetes Instrument für Fragen nach der Gesamtüberlieferung eines Werkes oder der Werke eines Autors ist. Für solche Fragen ist der Handschriftencensus zu konsultieren.